Diese Kennzahlen sind aussagekräftiger als der Klickpreis, weil sie sich direkt gegen deine Marge rechnen lassen: Wenn dir ein Verkauf € 12 Deckungsbeitrag bringt, darf der CPO darunter liegen. Bei Produkten mit Wiederkauf lohnt sich der Blick auf den Kundenwert über die gesamte Beziehung – dann darf der CAC beim Erstkauf auch höher sein.
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CPO misst die Werbekosten pro Bestellung – unabhängig davon, ob es ein Neu- oder Bestandskunde war. CAC bezieht sich ausschließlich auf neu gewonnene Kunden und ist damit die härtere Kennzahl.
Für Geschäfte mit Wiederkauf ist der Unterschied entscheidend: Wenn ein Kunde im Schnitt viermal kauft, darf die Neukundengewinnung deutlich mehr kosten als eine einzelne Bestellung wert ist. Diese Rechnung nennt sich Verhältnis von Kundenwert (CLV) zu CAC.
Als grober Orientierungswert gilt ein CLV-zu-CAC-Verhältnis von etwa 3:1 als gesund. Liegt es darunter, kaufst du Wachstum zu teuer ein; liegt es deutlich darüber, lässt du Wachstum liegen.
E-Mail-Flows und Abomodelle senken den CAC über die Zeit, ohne mehr Werbebudget.
Mehr Käufe bei gleichem Traffic senken beide Kennzahlen direkt.
Nicht jeder Kanal liefert dieselbe Kundenqualität – manche bringen billige Klicks und teure Kunden.
Ein höherer Warenkorb rechtfertigt einen höheren CPO.
Retargeting-Kampagnen getrennt auswerten, sonst schönen sie den CAC.
Nur den Erstkauf betrachten. Wer den Kundenwert über die Zeit ignoriert, unterschätzt sein mögliches Werbebudget massiv.
Neu- und Bestandskunden vermischen. Der resultierende Durchschnitt führt zu falschen Entscheidungen.
Auf den Klickpreis starren. Ein teurer Klick mit hoher Conversion schlägt zehn billige ohne Kauf.
Fordere unverbindlich deinen Rückruf an – wir besprechen deine Ziele und sagen dir ehrlich, ob und wie wir dir helfen können.
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